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7. Jahrestagung 2004

Art Galvano 2004

Unter dem Motto Art Galvano 2004  traf sich der AGC-Club vom 17. bis 18. September im  Würzburger Kulturspeicher zu seiner 7. Jahrestagung.
Ein spannendes Arrangement aus Tradition und Moderne umspannte in diesem Jahr die Tagung.

Mit Akzenten moderner Architektur renoviert, beherbergte der einstige Getreidespeicher der bayerischen Staatshäfen die Fortbildung und parallel eine
Ausstellung der Schweizer Künstlerin Nelly Rudin unter dem Motto „Innen ist Außen“ – also ganz im Sinne der Galvano-Philosophie!

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung entführte uns der Clubabend in die malerischen Kellergewölbe der ehemaligen fürstbischöflichen Hofkellerei - ein gelungener Auftakt mit stimmungsvollem Ambiente an geschichtsträchtigem Ort.

Ein strahlend blauer Himmel begrüßte die Teilnehmer zum Fortbildungsprogramm am Samstag. Nach der Einführung in die Tagung wurde der Förderpreis für Galvanoforming in der Zahnmedizin durch die Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Diedrichs an Dr. Franz-Josef Faber von der Universität Köln verliehen.

Fortbildungsthemen der Tagung

Die Fortbildungsthemen der Tagung 2004 fokussierten auf Keramik unter und auf Galvano. Ästhetik in Keramik bei komplexen Implantatfällen wurde von ZTM Andreas Kunz aus Berlin präsentiert. Dabei legte er einen besonderen Schwerpunkt auf die rote und weiße Ästhetik in der Implantologie. Eindrucksvoll auch die Ergebnisse seiner mit der Monocoque-Technik unter Einbeziehung intermediärer Galvano-Feingoldkappen keramisch vollverblendeten Arbeiten.
CAD-CAM-Fertigung vollkeramischer Primärteile und GalvanoTeleskoptechnik  waren das Thema von ZTM German Bär. ZTM Sebastiaan Cornelissen stellte uns die in den Niederlanden ausgesprochen erfolgreiche Galvano- PressOver-Technik nicht nur vor, sondern lud mit seinen präzisen Beschreibungen der Technik  und der Verfahrensabläufe zum Nachmachen ein. ZT Thomas Günthner stellte seine technologischen Erfahrungen zu Möglichkeiten, vor allem aber auch Grenzen der Friktionsvergoldung von Doppelkronen dar.

Ein besonderes Highlight der Tagung war die Präsentation von Dr. Gerhard Will aus Lünen. Er brachte mit seinem ebenso brillanten wie kurzweiligen Vortrag aktuelle Informationen zu Aspekten der Labor- und insbesondere Praxispositionierung im Lichte der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und bereitete die Teilnehmer auf die künftigen Herausforderungen in 2005 vor. Wie in jedem Jahr gab es wieder reichhaltige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und angeregte Diskussionen rund um das Thema Galvanoforming mit Club-Mitgliedern und Referenten.



Kulturspeicher Würzburg

Im Kulturspeicher Würzburg wandeln üblicherweise kunstinteressierte Museums-besucher zwischen den Exponaten. Am Wochenende der Jahrestagung bot die aus-gestellte moderne Kunst den inspirierenden Rahmen für eine besondere Veranstaltung.

"Früher oder später landet ein jeder beim Erdinger" ...

... aber hier schmeckt der Vorstandsvorsitzenden Dr. Gabriele Diedrichs (li.) und Friderun Nippel nach der Mitgliederversammlung ein Distelhäuser Weizen auf der Restaurant-Terrasse des Kulturspeichers.

Der ehemals „Fürstbischöfliche Hofkeller"

Das mehr als 875 Jahre alte Gewölbe bot einen außergewöhnlichen und stimmungs-vollen Rahmen für den Clubabend. Die ZTM Spänle, Gadau und Cornelissen (v.l.n.r.) zeigten sich beeindruckt von der Größe der kerzengeschmückten „Beamtenfässer“.

Geschichtsträchtiges Ambiente und moderne Weinkultur

Bei der Begrüßung im Staatlichen Hofkeller gab es nicht nur Interessantes zu verkosten, sondern auch zu hören. Die Ehepaare Hersch und Nippel, Prof. Dr. Lückerath, ZTM Bär und ZTM Willershäuser (v.l.n.r.) lauschen den Ausführungen des Kellermeisters

Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen

Bei entspannter Anmoderation durch Reinhold Brommer (li.) lockte Dr. Gerhard Will seine Zuhörer mit angespannter Mine zum Thema „Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen“ aus der Reserve.

Kaiserwetter

Mit größerer Zuverlässigkeit als beim 100jährigen Kalender war auch bei der 7. AGC® Club Jahrestagung einmal mehr „Kaiserwetter“ angesagt.

Eine muntere Kaffeepause

Herrliche Voraussetzungen für eine muntere Kaffeepause auf der Terrasse des Kulturspeichers mit Blick auf den Main und die umgebenden Weinberge.

Beste Stimmung auf der Terrasse des Kulturspeichers

Beste Stimmung auch unter den Referenten: ZTM German Bär (li.) und ZTM Sebastiaan Cornelissen auf der Terrasse des Kulturspeichers hoch über dem Main.

Verabschiedung

Bei der Verabschiedung freute sich Dr. Gabriele Diedrichs als verantwortliche Organisatorin über die anerkennenden Worte von Wieland-Geschäftsführer Dr. Josef Rothaut (li.).

Ihr Ansprechpartner
Dr. Gabriele Diedrichs
Oberärztin / Heinrich-Heine-Universität

diedrichs@med.-uni-duesseldorf.de
 
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